7 Tipps, wie du gesünder durch den Winter kommst – trotz Viren und Bakterien mit denen Erwachsene und Kinder in Kontakt kommen


Der Winter ist da, und in der kalten Jahreszeit häufen sich die Erkältungen und grippalen Infekte bei den Kinder und oftmals bekommen wir Mütter diesen auch ab. Hier kommen meine 7 besten Tipps, wie du die Gesundheit deines Kindes und von dir am besten stärken kannst.

Im Bekanntenkreis und in der Schule fallen gerade in der Winterzeit viele Leute aus, weil sie krank geworden sind oder ihre kranken Kinder zuhause versorgen müssen. Manchmal werde ich gefragt, was ich anders mache, weil meine Kinder sehr selten krank sind. Wenn sie dann doch mal krank geworden sind, dauert die Krankheitsphase nicht so lange.

Hier kommen meine Tipps für dich, die sich zum Teil leicht in den Alltag einbringen lassen.

Reines Wasser trinken

Trinke reines und gefiltertes Wasser am besten ohne Kohlensäure. Im Winter halten wir uns verstärkt in geheizten Räumen auf, hier ist die Luft viel trockener. Durchs Trinken halten wir die Nasenschleimhäute feucht. Das macht es den Grippeviren viel schwerer in den Körper zu kommen. Als zusätzlichen Tipp empfehle ich dir eine Literflasche schon morgens zu füllen und sie bis mittag auszutrinken. So hast du die Kontrolle, was du wirklich getrunken hast. Presse dir noch den Saft einer Zitrone dazu, dann hast du noch mehr Schutz getankt.

Den kleinen Kindern biete ich immer wieder das Getränk an, oder stelle es in ihre Reichweite soweit sie schon selbstständig trinken können. Wenn wir trinken, machen sie es uns gerne nach.

Auch Tee’s sind in dieser Zeit hilfreich, ich versuchte zu Beginn verschiedene, bis ich den Lieblingstee für die Familie gefunden habe. Im Sommer erntete ich eigene Pfefferminze. Getrocknet sind sie jetzt meine Grundlage für verschiedene Teemischungen.

Wenn sich ein aufkommender Husten nicht verfestigen soll, mache ich Spitzwegerich-Tee mit Honig und den gebe ich lauwarm dem Kind zu trinken. Meistens verfliegt der Husten auch dann wieder, wenn ich noch meine anderen Hausmittel einsetze. Zum Beispiel….

Die berühmte Hühnerbrühe

Im Winter habe ich immer eine Ladung davon im Gefrierschrank. Meistens koche ich wöchentlich eine neue Brühe, weil sie mir auch als Grundlage für viele Gerichte dient.

Sie ist ein bewährtes Hausmittel bei Erkältungen. Sie enthält viel Kraft aus den Knochen des Huhns und dem Gemüse. Wenn es mir möglich ist, suche ich ein Huhn aus einem Bioladen aus. Ich lasse die so angesetzte Brühe meist über Nacht nach diesem Rezept köcheln. Die lange Kochzeit bewirkt, dass viel Mineralstoffe aus dem Gewebe des Huhns gelöst wird und so unserer Gesundheit dient.

1 Suppenhuhn
1 Stück Sellerie
1 Karotte
1 Stück vom Lauch
1 Zwiebel
1 Knoblauch
1 Stück Ingwer, daumengroß
1 EL Gemüsebrühe (selbstgemacht)
Gewürze und Kräuter wie z.B. Lorbeer oder Liebstöckel
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Das Huhn in einen großen Topf mit kaltem Wasser geben und aufkochen lassen. Den Schaum, der entsteht, abschöpfen und wegleeren. Dann das Gemüse dazugeben und lange sieden lassen, mindesten 3 Stunden, doch es geht auch über Nacht (auf kleinster Stufe). Das Huhn entnehmen und die Suppe abseihen. Das verkochte Gemüse entsorge ich. Wenn das Fleisch des Huhns nicht zu sehnig ist, kann ich es zerkleinern und als Einlage verwenden.

Als weitere Einlage nehme ich Nudeln, Graupen, frisches kleingeschnittenes Gemüse und serviere sie zum Essen.

Das Immunsystem ist im Darm angesiedelt

Was ich lange nicht wusste ist, dass das Immunsystem im Darm steckt. Ich selbst hatte Probleme mit meinem Darm und ich dachte, das gehört zu meinem Leben. Genauer Ausführen möchte ich das hier jetzt nicht. Ein Buch hat jedoch auf charmante Art Licht in meine Unwissenheit gebracht. Ich möchte es hier als Leseempfehlung weitergeben, es heißt “Darm mit Charm” von Giulia Enders. Als ich mich dann mit der Sanierung und Pflege des Darms beschäftigt habe, wurden so viele Dinge in meinem Leben leichter, auch Erkältungen und Unwohlsein verschwanden danach.

Zur Pflege des Darmes kann man einige gute Sachen machen, z.B. milchsauer vergorene Lebensmittel zu sich nehmen, das ist z.B. Sauerkraut, Kimchi. Wenn wir diese Speisen nicht gewohnt sind, können wir uns langsam herantasten und erst einmal die Speisen identifizieren, die unseren Darm belasten. Diese dann weglassen. Bei mir ist es Gluten, dass bei vielen Menschen Darm Reizungen verursachen kann. Es kann ein längerer Prozess sein, den Darm zu sanieren, zu dem man vielleicht die Hilfe einer Ernährungsberatung aufsuchen will. Doch es gibt in Reformhäusern ausgebildetes Personal, die man fragen kann und die ersten Darmreinigungsprodukte ausprobieren kann. Bei ernsten Probleme rate ich am besten einen gute(n) Heilpraktiker/in aufzusuchen.

Auch Kinder haben ein empfindliches System. An ihren Ausscheidungen kannst du schnell erkennen, ob es die Nahrung, die es bekommt gut verträgt. Als meine Kinder klein waren, konnte ich ihnen bis zum 3. Lebensjahr keine normale Milch geben. Sie bekamen Verdauungsprobleme und fühlten sich schlecht, bis die Milch den Darm passiert hatte. Bei meinem 2. Kind blieb die Milchunverträglichkeit. So kannst du auch dein Kind beobachten und merken, welche Nahrung dem Kind nicht gut tut. Meide dann diese Zutat und suche passende Alternativen aus. Meine Kinder trinken wenig Milch, und sie nehmen auch gerne Reismilch ohne Zuckerzusatz mit Calcium an.

Grünzeug futtern

Im Chlorophyll der Pflanzen stecken Vitalstoffe, die unsere Körper auf Trapp halten. So können wir ein gesundes Immunsystem aufbauen und aufrecht erhalten. Anfangs war bei uns nur Salat und Broccoli als Grünzeug akzeptiert, doch auch die grünen Smoothies mit Früchten kommen bei Kindern erstaunlich gut an.

Im grünen Farbstoff der Pflanzen ist ein Stoff, der unseren roten Blutkörperchen sehr ähnlich ist und hervorragend von uns verwerten werden kann. So werden unsere Zellen mit wertvollem Magnesium versorgt, welches wir für sehr viele Stoffwechselvorgänge im Körper brauchen.

Roh ist Grünfutter noch viel besser als gekocht, weil zu starkes Erhitzen die wertvollen Inhaltsstoffe zerstört. So kann man z.B. auch Kohlrabiblätter in den Salat schneiden, oder in feine Streifen geschnittene Grünkohlblätter. Auch mit frischen Kräutern würzen und abschmecken. Diese erhalten ebenfalls wertvollen Pflanzenstoffe.

Hier ist eine Liste von grünem Gemüse, dass du ausprobieren kannst:

Suche dir Rezepte im Internet aus, die du ausprobieren möchtest. Nehme süßliche Dressings für die Salate – sie sind bei den Kindern beliebt.

Vitamin D3 zusätzlich nehmen

Vor drei Jahren hat mir noch vor dem Winter gegraust. Ich mochte die kalte, dunkle Jahreszeit nicht – fühlte mich depressiv. Doch seit ich im Winter täglich 4.000 I.E von dem Vitamin D3 nehme, habe ich das nicht mehr, im Gegenteil. Ich freue mich wieder wie ein Kind über den Schnee und gehe gerne mit meinen Kindern auf den Schlittenberg.

Auch meinen Kindern gebe ich Vitamin D3. Die gibt es in flüssiger Tropfenform und können im Müsli oder im Rohkostsalat verabreicht werden. Es muss auch Vitamin K2 und Magnesium bei der Substituierung von Vitamin D3 eingenommen werden. Hier habe ich einen Artikel verlinkt, der für Mutter und Kind im jeweiligen Alter, die Dosierungen aufzeigt.

Es ist erwiesen, dass Vitamin D3 vor vielen Krankheiten Schutz bietet und auch Erkältungskrankheiten vorbeugt. Gerade im Winter haben wir nicht den Sonnenstand, der es unserer Haut ermöglicht dieses Vitamin selbst zu bilden. Viele von uns haben zur Mittagszeit kaum die Möglichkeit hinauszugehen, weil wir in der Arbeit und der Schule sind. Es ist ein Muss, im Winter nach diesem Vitamin zu schauen.

Wenn du ohne großen Aufwand deinen Bedarf ermitteln willst, kannst du auch diese Seite von Dr. van Helden aufsuchen. Mit seinem Vitamin D Rechner kannst du den Vitamin D Bedarf deiner Familie ermitteln und genau dosiert die Vitamin D3 Speicher auffüllen.

ein ansteigendes Fussbad machen

Wenn ich merke bei den Kinder ist eine Erkältung im Anzug, dann reagiere ich so.

Vor dem Schlafengehen lasse eine kleine Menge Badewasser mit angenehmer Temperatur ein und darin lasse ich mein Kind in der Wanne herumlaufen. Ganz langsam lasse ganz heißes Wasser dazu laufen und mische das Wasser durch. Dabei singen wir und erzählen uns etwas. Wenn es dem Kind zu schnell heiß wird, stoppe ich eine Weile die Wasserzufuhr. Ich mache das so lange, bis ich sehe das die Haut an den Füßchen gut durchblutet ist. Das Wasser bitte mit dem Badethermometer kontrollieren – es soll nicht höher als 42°C Grad werden. Dann schnappe ich mein Kind und trockne es ab. Wir legen uns schnell ins Bett, die wohlige Wärme lässt es bald einschlafen.

Der Effekt dieses Fussbades ist, dass der Körper eine Art Fieber bekommt, welches Krankheitserreger im Körper bekämpfen. Es durchblutet die Nase und die Bronchien, die sich so besser von dem Schleim und Abfallprodukten der Entzündung befreien können.

Dieses Fußbad wirkt ebenfalls gut als vorbeugende Maßnahme, wenn das Kind durchgefroren vom Spielen im Kalten wieder hereinkommt. Auch bei Erwachsenen wirkt es präventiv gut, wenn die Erkältung schon im Keim erstickt werden soll. Probiert es mal aus.

Vitaminreiche/Vitalstoffreiche statt Kohlenhydratreiche Ernährung

Auf die Gefahr hin, dass ihr es nicht mehr hören wollt. Doch es wird mir jeden Winter wieder klar. Wir müssen mehr Gemüse und Obst essen und die schnelle Ernährung mit Nudeln, Brot, schlechten Fetten und zuckerhaltigem Lebensmitteln einschränken.

Zur Weihnachtszeit haben wir auch viel Kekse genascht, viel Süsses und ungesundes Essen zu uns genommen. Schon waren wir viel schlechter drauf und gereizt und ich bekam einen steifen Nacken von der Übersäuerung. Das sehe ich auch gut im nach hinein, an meinen Fingernägeln, die bekommen weiße Flecken.

Wir sollten nach der orthomolekularen Medizin täglich 7-8 Portionen Obst und Gemüse zu uns nehmen und die möglichst in Bioqualität und schonend verarbeitet. Ich kenne wenig Familien die das wirklich schaffen. Vielleicht die, wo schon ein hohes Bewusstsein für gesunde Ernährung da ist. Früher mussten wir diese Mengen nicht essen, weil das Obst und Gemüse noch mehr Vitalstoffe enthielt. Doch weil das so ist trickse ich im Winter um an diese Vitamin- und Vitalstoffdichte zu kommen. Und zwar mit einem guten Nahrungsergänzungmittel.

Hier ist meine Empfehlung: Lavita

Ich und meine Familie nehmen es schon über 8 Jahre und wir schwören drauf. Ein Esslöffel dieses Konzentrats rühren wir in je ein Glas Wasser und trinken es zum Frühstück. Es schmeckt wir ein leckerer Multivitaminsaft, jedoch nicht so süß. Er enthält Vitamine und Vitalstoffe aus 70 Lebensmitteln und aus milchsauer vergorenen Säften, die auch unserem Darm gut tun.

Wenn ich die Lebensmittel, die im Lavita enthalten sind, täglich kaufen und zubereiten würde, wäre der Preis für diese Weise der täglichen Zufuhr an Vitaminen höher, als der Preis für den Saft. Also für mich ist Lavita eine lohnende Investition – mein Gemüse wird leider auch nicht jeden Tag von den Kindern akzeptiert. Meine größeren Kinder essen zu dem dreimal wöchentlich nicht zuhause und somit fehlt ihnen u. U. mein schonendes zubereitetes Gemüse.

Und naschen wollen meine Kinder trotzdem etwas. Wenn die Vitaminbalance für sie stimmt, brauche ich ihnen nicht immer die Nascherei zu verbieten. Das entspannt unser Verhältnis sehr. 🙂

Wenn ihr den Saft einmal ausprobieren möchtet könnt ihr ihn hier bestellen. Wenn ihr möchtet, könnt ihr meine Empfehlungsnummer (319571) angeben, dann bekomme ich auch eine kleine Provision. Gerne biete ich Euch an Fragen diesbezüglich zu beantworten und ich gebe Euch gerne meine Anwendungshinweise für Kinder.

Sich gesund denken

Mein Bonustipp hört sich etwas verrückt an, doch ich glaube an die Macht der Gedanken.

Ich will einfach keine Erkältung bekommen und nehme sogar erkältete Menschen in die Arme, es macht mir nichts aus. Ich werde nicht krank, sage ich ganz einfach und es ist so.
Denke positiv!

Wie ich es mache, keine Ahnung, vielleicht weil ich die oben genannten Sachen gemacht habe.

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