Für die Mütter der Neuen Zeit!

Warum ich diesen Blog starte.

 

Liebe junge Frauen und Mütter,

 

ich schreibe diesen Blog für Euch, weil ich Kinder liebe und weil mir ihr gesundes Heranwachsen sehr wichtig ist. Wir leben in einer Zeit, in der sich alles schnell wandelt, und wir können uns kaum darauf vorbereiten, weil uns wichtiges Wissen fehlt. Wir leben in einer Gesellschaft in der sehr viel Druck herrscht und von uns Frauen und Müttern wir viel abverlangt, oftmals zu viel, und viele von uns werden krank davon. Und wer muss darunter am meisten leiden? Unsere Kinder! Besonders dann, wenn wir alleine im Alltag da stehen und wir von unserem sozialen Umfeld keine Unterstützung erwarten können. Eurer/Unsere Kinder sind abhängig davon, wie gut wir es schaffen uns gesund zu halten, und ihnen den Nährboden zu geben auf dem sie gesund und kräftig ins Erwachsenenalter kommen können.

 

Unsere nächsten Generationen hängen davon ab, wie fähig wir unsere Kinder machen können den Wandel in eine gute, neue Zeit mitgestalten zu können. Dazu brauchen wir Mut, denn solche Kinder dürfen keine angepassten Ja-Sager sein. Sie müssen ihre Gefühle ausdrücken und für sich einstehen können. Sie dürfen nicht abgestumpft und kleingeistig sein. Sie müssen groß denken dürfen und dazu braucht es gesunde, in sich ruhende Mütter und friedvolle, starke Männer.

 

Ich möchte Euch von mir erzählen und warum ich dazu komme, mir das Recht zu nehmen diesen Blog zu schreiben.

 

Vor über 45 Jahren wurde ich geboren und lebte die ersten Lebensjahre in einer Industriestadt im Süden von Deutschland. Nach der Scheidung meiner Eltern, ging meine Mutter mit mir und meinem Bruder nach Niederbayern zurück. Dort wurde ich in einer eher ländlichen Umgebung groß, es gab viel Natur. Meine Mutter mutet sich sehr viel zu, um Mutter, Vater, Versorgerin in einem zu sein. Damit überlastete sie sich, sie wurde krank und starb mit nur 39 Jahren.

 

Nach meiner Ausbildung zur Hotelfachfrau war ich mutig und bereiste die Welt, ich landete in Amerika und studierte dort. Ich erarbeitete mir die Kosten des Studiums selbst und ich schlief sehr wenig, um alles zu stemmen; ich war funktionieren und Leistung bringen gewohnt. Doch dann rebellierte mein Körper und wurde ich mit der Autoimmunkrankheit Basedow diagnostiziert. Der Facharzt in Amerika war toll, der bekam die Krankheit mit Medikamenten in den Griff. Und ich machte weiter wie bisher.

 

Mit 35 Jahren, als mein zweites Kind ca. 1 1/2 Jahre alt war, und ich besserte unser Familieneinkommen als Tagesmutter mit zwei weiteren Kindern und Bedienen in einem Restaurant auf. In dieser Situation wurde ich wieder krank. Ein Jahr später Jahr ließ ich meine Schilddrüse mit einer Radiojodbehandlung zerstören, dieses Mal war ich nicht bei einem Facharzt und vertraute dem Hausarzt. Ich holte mir keine 2. Meinung und ich recherchierte nicht meine Möglichkeiten, wie ich mit dieser Krankheit, ohne diesen drastischen Eingriff, umzugehen lernen könnte. Das war ein fataler Fehler.

 

Da die Nachbehandlung nicht optimal lief, stürzte ich in eine Unterversorgung der Hormone, die von der Schilddrüse normalerweise produziert werden sollten. Es dauerte über ein Jahr bis ich diese Situation medizinisch gesehen im Griff hatte, und wieder einigermaßen belastungsfähig war. Obwohl ich nur noch auf 50% meiner Kraft war, hatte ich noch die Tageskinder für ca. 4 Stunden am Tag im Haus, ich quetschte alles aus mir heraus. Doch ab diesem Zeitpunkt war ich nicht mehr so blauäugig und recherierte vormittags alles was mir half, wieder gesund und fit zu werden. Dadurch wurde ich sozusagen zu einer Gesundheitsexpertin für meinen eigenen Körper.

 

Mit 39 Jahre wurde ich noch einmal schwanger und mit dieser Schwangerschaft wurde mein Gesundheitszustand noch einmal schwer strapaziert. Die Tageskinder hatte ich nun nicht mehr, doch ich habe inzwischen als Thermomix-Repräsentantin zu arbeiten begonnen. Zu der Basedow hatte ich dann auch noch die Hashimoto-Autoimmunerkrankung, die eigentlich die Gegenseite derselben Krankheit darstellt. Die Babyjahre von meinen Sohn waren Folter für mich, weil ich mir nicht genügend Erholungszeiten einräumen konnte.

 

Da ich nun drei Kinder hatte, war es von größter Wichtigkeit für mich gesund und leistungsfähig zu sein. Doch wie machen, wenn mich die Ärzte nicht verstehen, mein soziales Umfeld nicht die Tragweite der Krankheit erfassen kann. Den diese Krankheit wird noch sehr unterschätzt, weil man nicht krank aussieht und die Ärzte nicht gelernt haben, diese Krankheit gut zu behandeln.

 

Hier begann mein Weg in die Selbstermächtigung, weil ich im normalen System keine Hilfe finden konnte. Ich interessierte mich schon immer sehr für gesunde Ernährung und kochte auch hauptsächlich frisch, dennoch lernte ich, dass mein Darm gesund sein muss, damit er die Nährstoffe auch aufnehmen kann. Ich lerne, dass ich meinen Körper entgiften helfen muss, da er es nicht mehr alleine schaffen konnte. Eine Entgiftungskur war ein Augenöffner, in Punkto Energie, die ich haben könnte. Leider fiel ich im Alltag in meine alten Ernährungsmuster zurück, weil ich keine Konflikte mit meiner Familie haben wollte.

 

Ich musste mental stärker werden und mir einige Jahre bewusst machen, dass es so wichtig ist, dass ich gesund und leistungsfähig bin. Ich musste mir das Recht auf Ruhephasen einräumen und mich, mit der für mich passenden Ernährung, unterstützen. Somit lernte meine Familie, dass es gut für sie ist, wenn ich eine ruhige und gelassene Mutter bin. Dadurch kann ich meinen Kindern viel mehr Gehör und Verständnis geben, wenn sie ihre emotionalen Herausforderungen mit Schule und Freunden haben.

 

Kinder, die in ihrer Kindheit ernst und wichtig genommen werden, entwickeln sich zu stärkeren Persönlichkeiten, die als Erwachsene viel eher den Mut haben aus dem Herzen heraus zu handeln. Sie lernen ihre Gefühle auszudrücken und wenn die Familie weiß, wo der Schuh drückt, können sie zusammen nach Lösungen suchen. So lernen wir zuhause als Menschen friedlich zusammen zu leben. Denn wenn wir es nicht in der Familie schaffen, wie soll es dann in der Schule oder der Arbeit klappen; wie in der Gesellschaft oder zwischen den verschiedenen Ländern?

 

Um diesen Frieden leben zu können, ist es immer noch meine tägliche Aufgabe Frieden in mir selbst zu finden. Das tue ich, indem ich mich täglich bewusst aus dem Alltag zurück ziehe und alleine bin. Es ist immer noch eine Herausforderung für mich, mir diese Zeit zu nehmen und es klappt auch nicht jeden Tag. Doch es hilft mir so sehr! Ich empfinde es als einen Schlüssel für mein Leben, in dem ich zurück zu meiner Natur finde, zurück zu meiner Intuition, mit der ich spüren kann, was jetzt gerade wichtig ist. So finde ich meine Werte wieder, wofür ich leben will und wofür ich Kinder in die Welt gesetzt habe.  

 

Da ich als Thermomix-Repräsentantin regelmäßig neue Menschen und Familien kennenlerne, sehe ich, dass es nicht nur mir so geht. Ich sehe viele Mütter, die nervös und gereizt sind, die den Alltag nur mit Mühe stemmen und ihren Frust unbewusst an ihren Kindern auslassen. Es ist so normal geworden, dass wir denken, Kinder sind eine Belastung. Doch so sollte es nicht sein!

 

Baby’s und Kleinkinder sind pure Liebe, fast jeder liebt kleine Kinder, kaum jemand kann sich der Faszination von kleinen Kinder entziehen. Kinder, die in einem  Nest der Ruhe und Geborgenheit groß werden dürfen, sind gelassener und ruhiger. Es ist wichtig, dass wir als Mütter und Väter für dieses Nest sorgen und uns fragen, was uns an Wissen und innerer Ruhe fehlt, wenn es uns schwer fällt dieses Nest aufzubauen.

 

Wenn wir als Erwachsene mit unserer Intuition verbunden sind, dann wissen wir, wie wir für dieses Nest sorgen können. Wir können es bei gesunden Naturvölkern beobachten und sehen dort ruhige gelassene Mütter und entspannte Kinder. Doch in unseren modernen Welt haben wir wenige Vorbilder und wissen es nicht mehr so genau, dass macht uns als Mütter unsicher.

 

In den früheren Generationen halfen die Tanten und Großmütter der jungen Frau, doch diese stehen uns oft nicht zur Verfügung, weil sie selbst mit ihrem Leben beschäftigt sind. Die Väter kommen abends heim und können uns vielleicht ein bisschen helfen, wenn sie sich auf ihre Aufgabe einlassen. Doch die meiste Zeit des Tages sind sie in der Arbeit und sie können uns nicht unterstützen.

 

Nun ist meine Idee mit diesem Blog mein gesammeltes Wissen ins Netz zu stellen. Was mir geholfen hat meine Situation zu meistern. Ich teile Euch mit, was ich gerne schon früher gewusst hätte um in meiner Kraft als Mutter bleiben zu können. Ich hoffe, damit einen wichtigen Beitrag zu leisten, dass wir zu einer Gesellschaft werden, die sich gegenseitig unterstützt und so jeder seine Gaben erkennen und leben kann. Denn so stelle ich mir eine gesunde Gesellschaft vor, in der jeder seine Gaben gibt und jeder das bekommt, was er braucht. Es gäbe keine Not und Mangel mehr, denn es würde nur so sprudeln von Energie und Kraft, die jeder in sich trägt. Die Ressourcen sind in Hülle und Fülle da und wir würden achtsam damit umgehen, denn jedem wäre bewusst, dass auch unsere nachfolgenden Generationen eine gesunde Erde zum Leben brauchen.

 

Somit möchte ich Euch junge Mütter unterstützen und Euch Mut machen. Findet eure Mitte, findet den Zugang zu Eurer Intuition und lasst Euch nicht einreden, dass ihr falsch seid, wenn ihr fühlt. Schwimmt, wenn nötig, gegen den Strom und sorgt dafür, dass ihr ein Nest der Ruhe und Geborgenheit für Eure Kinder bauen könnt. Holt Euch Hilfe und Zuspruch, indem ihr Euch ein Netzwerk von gleichgesinnten Menschen schafft.

 

Hierbei möchte ich Euch mit meiner Erfahrung unterstützen und baue diesen Blog für Euch auf.

 

Alles Liebe für Euch und eure Kinder!

Evelyn Schmid

 

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