Monatsrückblick Februar und März 2019

Kraft der Mutter – evelynschmid.com

Mein Leben knirscht in allen Systemen, emotional, computertechnisch, körperlich. Mir ist so krass bewusst, dass ich nicht mehr nach meinen alten Mustern leben kann und will und dennoch kann ich nicht so einfach alles von heute auf morgen verändern. Wobei: ich alleine könnte das schon, doch ich habe ja eine Familie, die meine Veränderungswünsche nicht so einfach mitmachen will und vielleicht nicht verstehen kann. Auch wenn ich das gerne einfach so tun würde, bekomme sofort ein “Nein”, wenn ich ihnen Meines überstülpen will. Jeder Mensch hat das Recht seinen Lebensweg zu wählen, auch mein Mann und meine Kinder. Ich kann nur Vorschläge machen, wenn ich denke ich, wüsste etwas Besseres, dass und gut tun könnte. Vielleicht liege ich ja auch manchmal falsch, dass es allen gut tun könnte!

Altlasten abbauen!

Und so beginne bei mir. Alles was ich die letzten Jahre nicht geschafft habe, greife ich jetzt Stück für Stück an und bringe es zu Ende. Denn der alte Ballast hindert mich daran, mein neues Projekt, diesen Blog für Mütter zu starten und gleichzeitig mein Leben als Mutter, Haus, Geschäftsfrau und Partnerin zu managen. Nachdem ich die Steuerunterlagen für 2018 im Januar 2019 zusammengestellt und mir ein neues Bürosystem zurecht gelegt habe, das ich nun wirklich jeden Monat pflege, fühle ich mich für mein Business schon ganz gut aufgestellt. Auch meine Kunden-Email-Adressen sind in ein neues System übertragen worden. Es hat mich viele Stunden gekostet, doch nun läuft dieses System rund und flüssig. Darüber bin ich sehr glücklich.

Mein Thermomix-Geschäft läuft im Februar nach Plan

Das Thermomix-Geschäft lief im Februar 2019 auch total easy und leicht nebenher. Das kennt meine Familie auch schon und unterstützt mich dabei, wenn ich abends ab zu zu mal auf Achse bin und den Thermomix vorführe. Ich schaffte mein persönliche Verkaufsziel von 3 Thermomixen und einer Neueinstellung, und damit bin ich auch zufrieden. Weil der Aufwand und der resultierende Erfolg im Einklang zur Familie und zu meinem Einkommen stand. Im März passierte etwas unerwartetes, doch das kommt später.

Meine Altlasten, die noch immer im Keller standen

Endlich! Im Februar waren die Familienbilder der letzten 18 Jahre dran. Diese waren schon auf die jeweiligen Familienmitglieder sortiert in den Kisten, doch immer noch nicht in den Alben. Diese Kisten lagerten schon für ein paar Jahre in den Keller von Opa, wo ich sie letztes Jahr wieder hervorgeholt habe, und in meinen Keller gestellt habe! Damit ich darüber stolpern musste!  Bis es mir in den Faschingsferien endlich ein Bedürfnis war, sie schön einzukleben.

Meine Große hat sich sehr über ihr Album gefreut und mein Kleiner wollte wissen, wo er da war! Es ist doch spannend, wie die Kinder über die Zeit vor ihrer Zeit denken und sich darüber wundern, wo sie da waren. Was gebt ihr da Euren Kindern als Antwort?

Neue Kraft

Meine eigenen Bilder, die vor meiner Familienzeit, habe ich neu einsortiert und in eine für mich neue stimmige Ordnung gebracht. Es war wohltuend für mich, auch sichtbar mit dem Alten abzuschließen und diese Zeit zu würdigen, denn das Leben hat mich zu der Frau gemacht, die ich jetzt bin.

Eine, die nicht aufgibt auch wenn scheinbar keiner an meiner Seite steht, wenn ich die schweren Schritte gehen muss. Eine, die trotzdem wieder aufsteht und einen wertvollen Beitrag für die Familie und die Gesellschaft leisten will. Auch wenn sie keinen Jubelsturm und Blumen dafür bekommt. Warum erwarte ich das überhaupt? Dazu hat auch mir das Seminar im März bei Aayla gut getan und mir gezeigt, dass es nicht nötig ist, Erwartungen an das Umfeld zu haben – aber dazu später mehr.

Im März überschlugen sich die Ereignisse im Thermomix-Geschäft

Noch während dieses Wochenendseminares ist in der Thermomix-Welt eine Bombe geplatzt: die Vorstellung des TM6 – der neuen Generation des Thermomix-Geräts. Jetzt sah ich mich plötzlich mit der Frage konfrontiert, ob ich mein Thermomix-Geschäft mit dem TM6 weiterführen will oder ob ich es aufhöre soll. Denn dazu brauche ich ja das neue Gerät! Es ist abhängig davon, wie viele Thermomixe ich in den nächsten sechs Wochen verkaufen würde, damit ich mein Gerät kostenfrei bekomme. Ich kann mich gut daran erinnern, welchen Stress ich vor 4 ½ Jahren damit hatte. Denn damals wie heute, habe ich dieses Geld nicht auf der hohen Kante liegen. Doch mit meinem heutigen Wissen und dem jetzigen Kundenstamm, sehe ich mich gut in der Lage es zu schaffen. Also sagte ich nach einer Nacht darüber schlafen zu.

Es ist krass wie schnell sich das Leben wandeln kann. Und schon drei Tage später stand der TM6 in meiner Küche. Schnell war ich mit dem TM6 vertraut und konnte auch meine Kunden, durch mein neues E-Mail-System über den TM6 informieren und auch meinen TM5-Kunden berichten, was sich für sie verändert und verbessern wird. Die Cookidoo-App zum Beispiel ist jetzt mit allen Thermomixrezepten der Welt abrufbar, und wer z.B. eine andere Sprache spricht, kann auch diese Rezepte auf seinem Thermomix TM5 mit dem Cook-key nachkochen.

Aufregung im Geschäft

Wie vor vier Jahren schlugen die Wellen der Empörung über diese plötzliche Einführung des neues Thermomix-Models sehr hoch. Manche Kunden, die erst kürzlich gekauft hatten, fühlen nun von Vorwerk und den Repräsentantinnen betrogen, weil sie sonst doch auf das neue Model gewartet hätten. Sie hätte auch lieber den neuen TM6, als jetzt schon nach ein paar Wochen Besitzer eines Vorgängermodels zu sein. Die Social Media und die Tageszeitung ist voll von diesen Stimmen. Wir spürten diese Aufregung bei unserem Aktionstag in Metzingen, wo ein Mann ins Büro kam und sich kräftig aufregte und seiner Wut Luft machte. Meine Bezirksleitung hatte diesen Mann mit viel Fingerspitzengefühl in ihrem Büro beruhigt, um uns im Aktionsraum wieder die Ruhe für die anderen interessierten Kunden finden zu lassen. Es waren über 170 Gäste am Freitag und Samstag in unserem Studio und wollten sich ein Bild vom neuen Modell machen. Ich bin dankbar für die Menschen, die sich lieber ihr eigenes Bild machen und für sich sehen wollen, ob der Thermomix (TM31, TM5 oder TM6) oder besser ein anderes Gerät zu ihrem Leben passt. Ich bin auch dankbar meinen Kunden gegenüber, die mir glaubten, dass ich nichts von dem Modelwechsel wusste und sie nach bestem Wissen und Gewissen beraten habe.

Ich bin der Meinung, dass jeder Koch/Köchin für sich oder die Familie andere Bedürfnisse zu erfüllen hat und sich dahingehend das passende Gerät aussuchen sollte. Ob das nun aus dem Hause Vorwerk kommt oder ein anderes Küchengerät ist, muss jeder selbst herausfinden. Ich habe sogar schon mal einen Kunden in einen Haushaltswarenladen geschickt, damit er sich über die anderen Küchengeräte informieren kann. Dieser Kunde konnte sich später voller Überzeugung für einen Thermomix entscheiden. Das ist für mich wahrer Service, dass eine Thermomix-Repräsentantin den besten Weg zum Erfüllen der Ernährungsbedürfnisse der Familie aufzeigen kann. Oft ist erst Bewusstseinsarbeit nötig, warum gesunde Ernährung so wichtig ist. Darum möchte ich diesen Blog für die Mütter entwickeln.

Die Ahnen sind im März mein Thema

Zurück zum Seminar, dass ich wieder mit meiner Tochter Katharina besucht habe. Schon zweimal haben wir Aayla’s Seminare besucht und wir habe von ihr über die Kraft der Ahnen gelernt. Dieses Mal haben wir uns mit dem männlichen und weiblichen Eigenschaften im Ahnensystem beschäftigt und viele Übungen dazu gelernt, die wir dann zuhause fortführen können.

Für mich ist es schwer zu beschreiben, dennoch spüren viele Menschen die Schwere, die in unseren Familien liegt und dass da viele Beziehungen so diffus und belastend sind. Wir, die nachfolgenden Generationen, wissen oft gar nicht, warum wir mit so viel Unausgesprochenem leben müssen. Vieles von diesem Unausgesprochenem wurde an diesem Wochenende im emotionalen und feinstofflichen Bereich aufgelöst. Wie das die Schamanen mit ihren Ritualen erreichen, ist mir ein Rätsel, doch verspüre ich seit diesem Wochenende einen Unterschied: die Schwere, die auf meiner Ahnenreihe liegt, ist leichter geworden.

Ich glaubte immer, dass ich nur Erfolg habe, wenn ich mich anstrenge und wenn ich viel strample und kämpfe, damit meine Arbeit und ich einen Wert hat. Das war so anstrengend und laugte mich aus, machte mich sogar krank. Doch manchmal machte ich eine andere Erfahrung; wenn ich mir etwas lebhaft vorstellen konnte und mir es so sehr wünschte, und keinen Zweifel daran hegte. Dann konnte mir plötzlich etwas ganz leicht gelingen, diese Beobachtung machte ich schon öfter im Leben, wie von Zauberhand. Das interessierte mich, und die letzten Jahre will ich mehr darüber erfahren und lernen, wie man diese Möglichkeiten für sich und seine Familie nutzen kann.

So wie jetzt die Tage wieder geschehen ist, ich konnte mir gut vorstellen die Kunden zu finden, damit ich mein Vorführgerät kostenfrei bekomme, was schon nach zwei Wochen geschafft habe. Es ist eine Mind-Set-Sache, die sich noch auf alle Bereiche meines Lebens übertragen lernen möchte. 🙂

Seminar „Kraft der Ahnen“ mit der Sibirischen Schamanin Aayla

Mehr Unterstützung für die Minna-Specht-Gemeinschaft-Schule

Als drittes wichtiges Ereignis möchte ich meinen Gang zum Gemeinderat der Stadt nennen! Ich, die mit Politik überhaupt nichts am Hut hatte, geht nun auf die öffentlichen Sitzungen und tritt  ans Mikrofon! Es ist mir als Elternbeirätin der Minna-Specht-Gemeinsschaftschule wichtig, dass unsere Wünsche für die Schule unserer Kinder nicht in Vergessenheit geraten. Besonders jetzt, da unsere Bürgermeisterin Barbara Bosch geht und unsere Stadt bald von einem neuen Bürgermeister Thomas Keck und einem neuen Gemeinderat geführt wird.

Ich erkundigte mich letzten Dienstag zum zweiten Mal nach dem Fortgang der Entwicklungen für die Schule, denn ich möchte, dass die Gemeinderäte nicht vergessen, dass unsere Kinder und deren Bildung sehr wichtig ist. Sie können nicht, wie vor drei Jahren geschehen, der Schule einfach nur einen neuen Namen geben und die Schulart wechseln und dann den Rektor, die Lehrer und natürlich auch unsere Kinder und uns Eltern damit alleine lassen. Es ist alles ein bisschen kompliziert und auch nicht in zwei, drei Sätzen gesagt. Doch es ist recht spannend, die Menschen, die im Gemeinderat sitzen, näher kennen zu lernen und mehr über ihre Arbeitsweise zu erfahren. Es gibt auch wirklich sehr engagierte Politiker, die durchaus die Schule schon perfekt ausgestattet sehen würden, doch die Mühlen mahlen langsam. Zu langsam für meinen Geschmack.

Doch wir, eine Hand von engagierten Eltern der Schule, haben so letzten Dezember erreicht das weitere 300.000,- Euro mehr für die Schule in den Doppelhaushalt 2019/20 hineingeflossen sind. Es ist zu wenig, doch ein Anfang, z.B. könnten dieses Geld für die Sanierung des formaldehyd-belasteten Gebäudes der Schule genutzt werden. Doch da ja grundlegend die verschiedenen Schulgebäude dem neuen Schultyp angepasst werden müssen, muss erst eine große EU-weite Architektenausschreibung her. Das heißt, unsere Hoffnung, dass unsere Schüler schneller an schöne, gesunde Lehrräume kommen, in der sich auch die engagierte Lehrer gerne aufhalten, muss nochmals warten.

Oberstufe in Reutlingen

Ein weiteres großes Thema in unserer Stadt ist die Bewilligung der Oberstufe für die Gemeinschaftsschulen. Was in den Augen für uns Eltern eine normale und logische Annahme ist, dass auch „gymnasiumstaugliche“ Kinder in eine Gemeinschaftschule gehen können, weil sich daraus das Konzept „Gemeinschaftsschule“ aufbaut. Der Gedanke, dass alle Lerntypen zusammen beschult werden, um auch voneinander profitieren zu können, ist doch eine großartige Chance, für die Entwicklung der Kinder. Später im Berufsleben könnten sie höher soziale Kompetenzen haben, die die Wirtschaft von morgen braucht. Doch das scheint vor drei Jahren bei der Einführung der Gemeinschaftsschulen nicht klar gewesen zu sein, denn um die Oberstufe mussten wir auch kämpfen, doch nun ist sie bewilligt. Nun ist nur noch nicht klar an welcher der vier Gemeinschafsschulen in Reutlingen die Oberstufe angeboten werden soll. Diese Machbarkeitsstudie ist erst für 2020 in den Haushalt der Stadt eingeplant! Das heißt im Klartext, die ersten Kinder, die vor drei Jahren auf die Gemeinschaftsschule kamen, und das Zeug für ein Abitur haben, haben keine Möglichkeit dieses in einer Gemeinschaftsschule zu machen. Sehr schade, denn die Eltern, die dieses Potenzial in ihren Kindern erkennen, werden die Kinder auf ein G8-Gymnasium schicken, denn ein G9 Gymnasium gibt es nicht.

Ein weiteres Lebensjahr geht zu Ende

Der März ging mit meinem Geburtstag zu Ende, und ich habe ihn ganz leicht und entspannt mit meinem Mann und meiner zweiten Tochter gefeiert. Meine erste Tochter wollte zu einem Geburtstagsfest in ihrem Freundeskreis, denn mit 15 Jahren will man schon gerne eigene Wege gehen. Mein Sohn war bei meiner lieben Schwiegermutter untergeschlüpft. Die zwei lieben sich heiß und innig.  Mein Mann, sah dass es unserer zweiten Tochter gut tun würde, wenn wir ihr etwas extra Zeit geben würden. Und so wurde es ein Tag zu dritt, mit Mittagessen beim Lieblingsitaliener und dem Kinofilm “Rocca”, den ich sehr empfehlen kann. Dann bekam unsere Tochter neue Schuhe, die sie sich so wünschte. Andere beschenken kann auch ein Geschenk sein! Und mit einer großen Portion Eis zum Abschluß des Stadtbummels und mit einem lieben Besuch am Abend ging dieser Tag zu Ende. So bin ich ganz entspannt in mein neues Lebensjahr gegangen.

Was folgt im April…

  • Den TM6 meinen Interessenten vorzustellen
  • Meine Fastenkur starten, ich habe immerhin noch mehr als 14 Tage Zeit, um sie bis Ostern durchzuziehen.
  • Wieder regelmäßiger Blogartikel für junge Mütter zu schreiben und mich täglich mit dem Schreiben zu beschäftigen. Es ist immer noch eine große Hürde für mich.
Kraft der Mutter – evelynschmid.com

So setzten wir die nächsten frühlingshaften Schritte in ein kraftvolles Familienleben!

2 Kommentare

  • Liebe Evelyn,
    ein interessanter Einblick in Dein Leben und Deine Vorhaben, den ich gerne und mit Vergnügen gelesen habe. Herzlichen Glückwunsch zum neuen Lebensjahr und allezeit viel Erfolg und Gesundheit. Liebe Grüße Anne

    Antworten
    • Liebe Anne,

      danke für deine guten Wünsche. 🙂 Ja, ich habe mir da was vorgenommen und taste mich langsam an die Umsetzung. Ich bin selbst gespannt, wie sie alles entwickeln wird. Liebe Grüße Evelyn

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.