Was sollte ich mir bewusst machen, wenn ich meine Familie gesund ernähren will!

Wie ernähre ich meine Familie wirklich gesund? Ist das auch die Frage die du dir öfter stellst? Wie hat die Natur sich das gedacht, mit unserer Ernährung? Hier kommen meine Ansichten über gesunde Ernährung.

Artgerechte Ernährung für Menschen

Unsere Gene sind immer noch die der Steinzeitmenschen, die Neuzeit ist noch sehr jung. Wir haben unsere Gene an das heutige, oft industriell verarbeitete Essen noch nicht anpassen können. Unsere Körperzellen sind auf viele Vitamine, Mineralstoffe, hochwertige Proteine, Fette, und Kohlenhydrate und viele noch garnicht genau definierte sekundäre Pflanzenstoffe angewiesen, um optimal zu funktionieren. Die Menschen waren viel körperlich tätig, um sich die Nahrung zu suchen. Im Winter gab es wenig und sie mussten auch mit Hunger klar kommen.

Wir entwickelten uns als Menschheit weiter und wurden sesshaft. Um im Winter gut klar zu kommen, entwickelten wir Aufbewahrungsmethoden, z.B. die Fermentierung (Joghurt, sauer eingelegtes Gemüse) oder das Pökeln von Fleisch.  Das hat den Nährwert der Lebensmittel auch im Winter erhalten. Durch den den Kontakt mit anderen Kulturen erweiterte sich die Vielfalt der Speisen, z.B. durch Kartoffeln, Tomaten und Gewürze.

Die Ansiedlungen wurden zu Städten und mehr Menschen lebten an einem Ort. Die Versorgung von frischen Lebensmitteln wurde über Märkte und Einzelhändler gewährleistet. Menschen lebten auf engerem Raum zusammen und das brachte Probleme mit der Hygiene und Gesundheit mit sich. Es gab Seuchen und Krankheiten mit denen die Menschen zurecht kommen mussten.

Das Wissen über die Zubereitung von Essen und heilenden Kräutern haben die Eltern und Großeltern den Kindern weitergegeben. Die Traditionen der Familie wurden so über Generationen weitergegeben und erhalten. Manche Familien hatten kleine Gärten und konnten sich so mit frischen Lebensmitteln versorgen. Die Familien lebten noch eher in Großfamilien zusammen und unterstützen sich gegenseitig.

Doch wie ist es in unserer Zeit?

Im Zuge der Industrialisierung änderte sich die Situation für viele Familien. Die Frauen haben sich Frauen das Recht erkämpft selbst zu entscheiden zu dürfen, ob sie auch zur Arbeit gehen und ihr eigenes Geld verdienen möchten. Um Haushalt und Arbeit unter einen Hut zu bekommen, wurden sie sehr erfinderisch und die Wirtschaft unterstützt sie mit tollen Geräten, die ihnen den Alltag erleichtern. Wer will heute schon auf seine Waschmaschine verzichten?! Frauen sind Meisterinnen der Organisation geworden, die auch die Entwicklungen der Lebensmittelindustrie gerne nutzen um schnell Essen für die Familie auf den Tisch zu bringen. Doch dieses Essen ist nicht mehr so gesund und nahrhaft, wie das frisch gekochte Essen.

Eine Gefahr unserer Zeit ist, das manche Familien ihr Wissen um das Kochen verlieren, weil es ihre Eltern schon nicht mehr an sie weitergegeben haben. Viele Kinder unserer Zeit wachsen mit minderwertigerem Essen auf, als die Kinder vor 50 Jahren.

Auch wenn die Familie auf frische und ausgewogene Ernährung achtet, haben wir in unserer Zeit ein weiteres Problem, dass es früher noch nicht in diesem Ausmaß gab. Es ist unsere Umweltverschmutzung. Die Giftstoffe in der Luft, im Wasser und in der Nahrung müssen von unseren Körpern tagtäglich aus gefiltert und gereinigt werden. Sensiblere Menschen spüren das früher als robustere, besonders unsere kleinen Kinder sind davon gefährdet. Wir merken es an Müdigkeit und Infektanfälligkeit, Gereiztheit und den schlimmeren Zeichen, wie Allergien und ernsten Erkrankungen, die wir Zivilisationskrankheiten nennen.

Es ist das Wissen, das in den Ursprüngen der Menschheit steckt, das uns helfen kann, trotzdem ein gesundes Leben zu führen. Es gibt genug Studien dafür, dass wir uns vitalstoffreich und hochwertig ernähren sollten. Je mehr wir es schaffen in unserer Ernährung zu natürlichen Lebensmitteln zurückzukehren, desto wahrscheinlicher holt sich unser Körper selbst, was er zu einem gesunden leistungsfähigen Leben braucht. Meines Erachtens muss man nicht einer bestimmten Ernährungsform folgen, doch die Lebensmittel sollten von möglichst natürlicher Herkunft sein und schonen verarbeitet werden.

Hier sind ein paar Tipps dazu, wie du dich und deine Familie leicht und unkompliziert gesunder Ernährung annähern kann

1. Überprüfe deine Getränke:

reines Quellwasser ist am natürlichsten und du kannst es dir über Wasserfilteranlagen ins Haus holen. Das spart dir auch die Arbeit und die Zeit, die du brauchst um Getränkekisten ins Haus zu tragen. Es könnte eine lohnende Investition sein. Trinke mindesten zwei Liter

Vermeide Getränke mit Zucker und chemischen Zusätzen, die unser Körper von Natur aus nie bekommen würde, er braucht viel Kraft die unnatürlichen Stoffe zu neutralisieren.

2. Esst mehr Salate:

Mache dir Gedanken, wie du deiner Familie öfter frisches Blattgrün anbieten kannst. Über die Aufnahme von Chlorophyll verbessern sich die Entgiftungsmöglichkeiten eurer Körper. Salate mit leckeren Soßen schmecken auch den kleinen Kindern. Versuche mal einen grünen Smoothie mit Mango und Banane anzubieten. In den Smoothies kannst du auch mal eine Chorella Kapsel verstecken, die hilft den Entgiftungsorganen ihre Dienst zu tun.

3. Bestellt euch eine Biokiste:

Es hilft dir öfter mit Gemüse zu kochen, wenn sie ins Haus geliefert wird. Bei meinem stressigen Alltag ist sie mein Krücke! Keine Ausreden mehr kein Gemüse auf den Tisch zu bringen.  Lasse dich von der Vielfalt der Region überraschen und werde beim Kochen erfinderisch.

4. Ein sinnvolles Nahrungsergänzungsmittel:

Wenn es dir nicht möglich ist täglich frisches Gemüse und Obst in die Bäuche deiner Kinder zu bekommen, dann ist ein gutes Nahrungsergänzungsmittel die Lösung. Ich empfehle Lavita, wir nehmen es schon jahrelang und sind im Vergleich zu den anderen Familie seither weniger krank.

5. Mehr Kräuter beim Kochen verwenden:

Frische Kräuter verbessern den Geschmack von viele Gerichten, und liefern einen weiteren Kick an Mineralstoffen und Vitaminen. Oft püriere ich sie in die Soßen, weil meine Kinder sich an den Blättern stören. Im Winter nehme ich gefrorene Kräuter, oder ich habe welche an der Fensterbank im Töpfchen stehen.

6. Zum Schluß möchte ich noch wilde Heidelbeeren empfehlen:

Der blaue Farbstoff ist sehr gut für die Regeneration unserer Körperzellen und als Eis oder in einer leckeren Nachspeise schmecken sie den Kindern wunderbar. Doch sie sind nicht im jedem Laden zu haben, es sollen wirklich die wilden Heidelbeeren sein. Sie haben eine viel höheren Wert an OPC.

Back to the roots, zurück zur Natur. Was da an Lebensmitteln an den Bäumen wächst und aus dem Boden kommt, ist für uns bestimmt, nicht die bunten Kartons im Lebensmittelladen. Lasst die Kinder mit auf Entdeckungsreise gehen, schnippelt öfter mal zusammen das Gemüse klein.

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